Von Trello zu Nextcloud Deck
ein Board nach dem anderen.
Decks Trello-Import läuft auf dem Server. Hier stehen Export, Import-Befehl und was du danach prüfst.

Ein importiertes Board ist ein normales Deck-Board, hier in Deckloud auf dem iPhone.
Bevor du anfängst
Exportiere jedes Trello-Board als JSON, ordne die Mitglieder in einer Konfigurationsdatei Nextcloud-Nutzern zu und starte occ deck:import auf dem Server. Aus Listen werden Stapel, Karten behalten Labels, Fälligkeitsdaten und Kommentare. Power-Ups bleiben zurück.
In der Deck-Weboberfläche hat der Trello-Import keinen Knopf, und der Import-Eintrag in der Seitenleiste liest nur Decks eigenes JSON. Du startest ihn mit occ auf dem Nextcloud-Server oder bittest Admin oder Anbieter darum. Skripte erreichen ihn über Decks REST-API.
Leg vorher für jedes Trello-Mitglied, das du behalten willst, ein Nextcloud-Konto an. Karten gehen nur an bestehende Nutzer, Kommentare aller anderen an den Board-Eigentümer.
Fang mit einem aktiven Board an und behalte es bei Trello, bis du beide verglichen hast.
Was mitkommt
- Listen werden zu Stapeln in derselben Reihenfolge. Archivierte Listen kommen als gelöschte Stapel an.
- Karten behalten Titel, Beschreibung, Fälligkeitsdatum, Labels und Archivstatus.
- Checklisten werden zu Markdown-Aufgabenlisten in der Beschreibung.
- Kommentare behalten ihr Datum, längere als 1000 Zeichen hängen als Markdown-Datei an der Karte.
- Anhänge bleiben bei Trello, verlinkt in einer Tabelle am Ende der Beschreibung.
Schritte
Ein Trello-Board in fünf Schritten importieren
01
Board aus Trello exportieren
Öffne in Trello das Board-Menü. Im Bereich zum Drucken, Exportieren und Teilen liegt der JSON-Export. Speichere ihn als trello-board.json, das geht in jedem Tarif.
02
Trello-Mitglieder Nextcloud-Nutzern zuordnen
Notiere zu jedem Trello-Benutzernamen die Nextcloud-Benutzer-ID, die ihn ersetzt, und leg fehlende Konten an.
03
Konfigurationsdatei schreiben
owner ist der Nextcloud-Nutzer, dem das Board gehört, color seine Farbe als sechsstelliger Hex-Wert. uidRelation ordnet Trello-Benutzernamen Nextcloud-Benutzer-IDs zu. Speichere die Datei als config.json.
{
"owner": "anna",
"color": "0082c9",
"uidRelation": {
"anna_trello": "anna",
"ben_trello": "ben"
}
}04
Import auf dem Server ausführen
Leg beide Dateien in den Nextcloud-Ordner oder gib volle Pfade an. Führe occ dort als Webserver-Nutzer aus, unter Debian und Ubuntu meist www-data. Mit -v siehst du den Fortschritt.
sudo -u www-data php occ deck:import --system=TrelloJson --config=config.json trello-board.json -v05
Board prüfen und Freigaben anpassen
Vergleiche Stapel, Labels und Fälligkeitsdaten in der Deck-Weboberfläche mit Trello. Zugeordnete Mitglieder haben nur Leserechte: Gib allen, die mitarbeiten, in den Freigaben das Recht zum Bearbeiten.
Details
Was sich gegenüber Trello ändert
Plan die Teile ein, die nicht mitkommen.
01
Power-Ups und Butler bleiben zurück
Deck hat weder Plugin-Marktplatz noch eingebaute Automatisierung. Bau nötige Regeln mit Nextcloud Flow oder n8n nach, oder lass sie weg.
02
Große Boards brauchen den API-Import
Ein Trello-JSON-Export enthält nur die 1000 neuesten Aktionen, Kommentare eingeschlossen. Für ältere, volle Boards nimmst du --system=TrelloApi mit Trello-API-Key, Token und Board-ID in der Konfiguration.
03
Jemand betreibt den Server
Trello wird für dich gehostet. Deck ist so zuverlässig wie die Nextcloud, die jemand aktualisiert, sichert und überwacht.
04
Deine Daten bleiben auf deinem Server
Boards, Kommentare und neue Anhänge liegen in deiner Nextcloud, geteilt mit deinen Nutzern, Gruppen und Teams. Deck kostet keine Gebühr pro Nutzer.
05
Wo Deckloud dazukommt
Deckloud zeigt importierte Boards nach der Anmeldung wie alle anderen. Sein eigener Board-Import liest Deck-JSON, keine Trello-Dateien.